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Mobilität

Stadtrat mehrheitlich gegen Moselaufstieg

Viele Grenzgänger haben auf eine Umsetzung gehofft um den Verkehr zwischen Trier und Luxemburg zu verbessern.

Veröffentlicht par Eddy Thor die 27/09/2019 | 1.629 Ansichten

Ja oder doch eher nein? Das Thema Moselaufstieg dürfte wieder für enorme Dikussionen sorgen.

Der Trierer Stadtrat hat am Donnerstagabend mit den Stimmen der Grünen, der SPD und der Linkspartei eine Resolution gegen den Bau des Moselaufstiegs verabschiedet.

Darin fordern die Parteien die Bundesregierung auf, alle Planungen für die Straße aufzugeben und das Projekt aus dem Bundesverkehrswegeplan zu streichen.

Zu groß sind den Gegnern zufolge die Einschnitte in die Natur. Es müssten große Waldflächen abgeholzt werden.
Dies stünde nicht in Relation zur Nutzung.

Bund hat Moselaufstieg in “vordringlichem Bedarf”

Berlin hatte den Moselaufstig, auch Westumfahreung genannt, seinerzeit in den Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 aufgenommen – und zwar sogar in den vordringlichen Bedarf.
Dafür hat der Bund Investitionen in Höhe von über 60 Millionen Euro vorgesehen.

Lesen Sie auch: Bund sagt ja zu Moselaufstieg

Für die tausenden Grenzgänger hätte der Moselaufstieg eine enorme Entlastung bedeutet.
Der Moselaufstieg die Konzer Moselseite mit der Autobahn nach Luxemburg verbinden.
Besonders die täglich durch Temmels und Co. rollende Blechlawine könnte so entschärft werden.

In dieser Sache würde sicher ein Bürgerbegehren oder gar eine Bürgerabstimmung interessan sein.
Wir freuen uns auf eine rege Diskussion zu dem Thema.
Eine bestehende Dikussion zu dem Thema gibt es hier. 

 

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