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Mobilität

Verschärfte Autosteuer-Kontrollen in Luxemburg

Der Zoll führt zur Zeit Steuervignetten-Kontrollen in Luxemburg durch. Allein am gestrigen Dienstag konnten in 38 Fällen die Pkw-Fahrer keine gültige und bezahlte Autosteuer-Vignett vorweisen.

Veröffentlicht par KaptanListe die 11/11/2009 | 7.509 Ansichten

Zoll führt verschärfte Autosteuer-Kontrollen durch

Die Zoll- und Akzisenverwaltung führt seit Dienstag Steuervignettenkontrollen in Luxemburg durch. Wer die Zahlung der Autosteuer unterlassen hat und in eine Kontrolle gerät, muss sich auf ein ordentliches Bußgeld gefasst machen.

Am gestrigen Dienstag wurden Kontrollen in Hellingen, Kockelscheuer, Mertert sowie zwischen Feulen und Heiderscheid und auf den Autobahnen bei 2078 Fahrzeugen durchgeführt.
Insgesamt konnten Autofahrer in 38 Fällen keine gültige und bezahlte Autosteuervignette vorweisen.

Die Kontrollen sollen so lange fortgesetzt werden, bis sämtliche geschuldeten Steuern eingenommen sind. Bereits Mitte Juli hatte news352 berichtet, dass im ersten Halbjahr 2009 rund 30.000 Autofahrer keine Kraftfahrzeugsteuer bezahlt hatten. Dadurch fehlten der Staatskasse etwa 1,5 Millionen Euro.

25 Verwarnungen an einem Tag

In 25 Fällen stellte sich heraus, dass für das Auto innerhalb der letzten 60 Tage die Zahlung der Autosteuer noch ausstand. In diesen Fällen erfolgte eine gebührenpflichtige Verwarnung in Höhe von 74 Euro, zusätzlich zur fälligen Steuer. Die rund 15 Zollbeamten zogen insgesamt acht Mal die graue Karte ein. Das heißt, dass die Steuervignette seit mindestens 60 Tagen und maximal zwei Jahren nicht bezahlt wurde. Daraufhin wurde ein Verfahren eingeleitet. In fünf Fällen musste der Pkw sogar umgehend abgemeldet werden, da die „Recette autos“-Abteilung seit über zwei Jahren vergeblich auf eine Steuereinzahlung wartete. Auf die Betroffenen kommt nun nun eine Bußgeldstrafe zwischen 251 und 2 500 Euro zu.

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Adrian
133 Kommentare
Vor 11 Jahren

Kein Wunder wenn für die meisten Leute, die Autosteuer fast sechs Mal so hoch als vorherige Jahr war und dazu rückwirkend = ZWOELF mal so viel.
Wohin geht das Geld? Auf die Strassen sowieso nicht. Höchste Zeit, dass diese vindiktive Steuer abgeschafft war (wie in Frankreich)