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Mobilität

Vorläufiges Aus für bessere Luxemburg-Anbindung

Ein schwerer Rückschlag für viele Grenzpendler bahnt sich an: Die Regierung von Rheinland-Pfalz hat angekündigt, die Nord- und Westumfahrung vorerst nicht für den Verkehrswegeplan 2015 anzumelden.

Veröffentlicht par KaptanListe die 20/03/2013 | 2.189 Ansichten

Die Regierungskoalition von Rheinland-Pfalz hat angekündigt, Moselaufstieg (Westumfahrung Trier) und Meulenwald-Autobahn (Nordumfahrung Trier) vorerst nicht für den Verkehrswegeplan 2015 anzumelden.
Das haben die Fraktionen am Dienstag mitgeteilt.
Medienberichten zufolge haben die Grünen diesen Entschluss durchgesetzt.

Eine erste Reaktion auf den Beschluss erfolgte bereits durch Günther Schartz, den Landrat des Kreises Trier-Saarburg.
Schartz kritisierte die Entscheidung.
Das vorläufige Aus für die beiden Verkehrsprojekte sei ein Schritt in die falsche Richtung und würde einen Rückschritt für die Region Trier und auch für die Verbindungen zwischen Trier und Luxemburg bedeuten.

Die Autobahn 1 in der Eifel soll hingegen weitergebaut werden.
Der Grünen-Fraktionsvorsitzende Daniel Köbler sagte am Dienstag in Mainz, mit den Anmeldungen zum Verkehrswegeplan vollziehe Rheinland-Pfalz eine lange benötigte Kehrtwende in der Verkehrspolitik. Gegenüber 2003 würden die angemeldeten Straßenprojekte um die Hälfte reduziert, gleichzeitig würden Schienenvorhaben bevorzugt vorangetrieben.

Bundesverkehrsminister Ramsauer hatte sich im vergangenen Jahr klar für die beiden Bauprojekte Nordumfahrung (Meulenwaldautobahn) und Westumfahrung (Moselaufstieg) ausgesprochen – ebenso der Stadtrat Trier.

Interessante Studien zur Verkehrslage der betroffenen Stecken gibt es hier.

Auch im Forum wird das Thema diskutiert! Dazu geht es hier entlang.

 

 

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