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Politik

Commerzbank macht 6,6 Milliarden Euro Minus

Die Commerzbank hat im vergangenen Jahr angesichts der Übernahme der Dresdner Bank und der Turbulenzen in Folge der Finanzkrise einen Verlust von über sechs Milliarden Euro eingefahren.

Veröffentlicht par KaptanListe die 27/03/2009 | 537 Ansichten

Deutschlands zweitgrößte Privatbank fuhr ein Minus von insgesamt 6,6 Milliarden Euro ein, wie die Commerzbank in Frankfurt am Main mitteilte.

Die Übernahme der Dresdner Bank habe mit insgesamt 4,7 Milliarden Euro zu Buche geschlagen. Der Kauf der krisengeschüttelten Allianz-Tochter werde die Commerzbank noch das ganze Jahr beschäftigten.Angesichts der Teilverstaatlichung der Commerzbank seien die Gehälter der Manager des Instituts um knapp zwei Drittel niedriger als im Vorjahr ausgefallen, teilte die Commerzbank mit. Der Vorstand habe insgesamt 4,3 Millionen Euro verdient, 2007 seien es noch 12,4 Millionen Euro gewesen. Bank-Chef Martin Blessing verdiente 2008 demnach 500.000 Euro, die übrigen Vorstandsmitglieder bekamen 480.000 Euro. Das Bankenrettungspaket des Bundes sieht eine Begrenzung von Managergehältern auf 500.000 Euro vor, wenn der Staat einem kriselnden Geldhaus mit Finanzhilfen unter die Arme greift. Der Bund hält seit Jahresbeginn 25 Prozent plus eine Aktie an der Commerzbank.

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