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Politik

Konjunkturprognose macht Krisensteuer überflüssig

Die luxemburgische Statistikbehörde Statec erwartet in den nächsten Jahren ein stetiges Wirtschaftswachstum für Luxemburg. Warum also sollen Arbeitnehmer weiter eine Krisensteuer zahlen?

Veröffentlicht par KaptanListe die 11/05/2011 | 5.830 Ansichten

Die Konjunkturerwartungen für Luxemburg für die nächsten vier Jahre sind nicht schlecht – das zumindest behauptet das luxemburgische Statistikinstitut Statec in seiner Mittwoch veröffentlichten “Note de Conjoncture”.

Für dieses Jahr sagt der Statec ein Wirtschaftswachstum von 3,2 Prozent voraus, für 2012 werden 3,5 Prozent erwartet. 2013 soll ein Plus von 3,7 Prozent und 2014 schließlich ein Wachstum von 4 Prozent erzielt werden.

Diese Entwicklung ist erfreulich, sollte aber auch in gewissem Maße an den Arbeitnehmer weitergegeben werden.
Zum Beispiel macht die Prognose der Statec die im Rahmen der Wirtschaftskrise eingeführte Krisensteuer im Prinzip überflüssig.
0,8 Prozent des Bruttolohns zahlt derzeit jeder in Luxemburg Beschäftigte dafür extra an Steuern.

Ein Signal der Regierung um Premierminister Jean-Claude Juncker, die Krisensteuer zu kippen, blieb aber bislang aus.
    

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gustavv1234
81 Kommentare
Vor 9 Jahren

Ich finds besser die Krisensteuer und den Sparkurs beizubehalten und so die Staatsverschuldung auf 0 zu setzen, als mit irgendwelchen Optionen auf die zukünftige Entwicklung die Steuern zu senken, das macht man in Deutschland seit Jahrzehnten und senkt die Steuern auf irgendwelche Prognosen hin. Da die Wirtscahft in Zyklen verläuft und dann alles ganz anders kommt steigt zwangsläufig die Verschuldung und deshalb ist Deutschland jetzt megaverschuldet.