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Politik

Luxemburg 2013: Steuern rauf, Leistungen runter

Das Parlament in Luxemburg hat den Haushalt und die damit verbundenen Steuererhöhungen verabschiedet.

Veröffentlicht par KaptanListe die 17/12/2012 | 10.797 Ansichten

Um 952 Millionen Euro sollen Luxemburgs Staatsfinanzen im kommenden Jahr entlastet werden.
Mit der Mehrheit der Parteien CSV und LSAP ist demnach das von Finanzminister Luc Frieden vorgestellte Budget verabschiedet worden.

Demnach will das Großherzogtum 538 Millinen Euro einsparen und 414 Millionen Euro über zusätzliche Einnahmen generieren.

Die wichtigsten Veränderungen für das Jahr 2013 hier im Überblick:

  • Erhöhung der Solidaritätssteuer auf sieben Prozent, ab einem Jahrseinkommen von 300.000 Euro werden neun Prozent fällig.
     
  • Einführung eines neuen Spitzensteuersatzes von 40 Prozent ab einem Jahreseinkomen über 100.000 Euro.
     
  • Bei der Fahrtkostenpauschale werden die ersten vier Kilometer nicht mehr berücksichtigt.

Zum Sparpaket gehören weiterhin zum Beispiel Abänderungen bei den Dienstleistungsschecks, bei der Schulanfangsprämie und bei der Erziehungszulage.
Auch gibt es 2014 keine Anpassung der Renten.

Immerhin: Die nächste Indextranche soll es definitiv zum 1. Oktober 2013 geben.
 

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Mehrsau
241 Kommentare
Vor 7 Jahren

edit

info
2500 Kommentare
Vor 7 Jahren

Das tut ja fast weh.
Wenn die Rente in Lu versteuert wird ist es günstiger als in D. Das kann jetzt wirklich jeder der einen PC bedienen kann nachrechnen.

Bluepath
686 Kommentare
Vor 7 Jahren

:clap::clap::clap:
Ob es sich um Studienhilfe oder um Rente handelt, hat die bisherige Win-Win Beziehung (GG/Luxemburg) bzw. das Vertrauen, das ich im lux. Staat hatte, einen Knacks erhalten. Das Leben ist kein Ponyhof, meine Großzügigeit hat auch ein Ende: Bis vor 3 Jahren gab ich 25% meines Einkommens hier wieder aus (Restaurants, Shopping, Auchan, Sprit usw..). Ich gebe nun nur noch das Nötigste aus, als stiller Protest.