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Politik

Panama Papers: Ermittlungen gegen 215.000 Briefkästenfirmen

Sie gehören führenden Politikern, Fußball- oder Formel 1-Stars und anderen prominenten und nicht prominenten Reichen. Nach und nach kommen etliche Namen von Steuersündern ans Licht. Auch Banken aus Luxemburg sollen betroffen sein.

Veröffentlicht par KaptanListe die 05/04/2016 | 1.233 Ansichten

Betroffen sind Politiker, Prominente, Sportler – auch deutsche Namen sollen darunter sein: Mithilfe einer Kanzlei sollen sie Geld in Panama versteckt haben.
Selbst Namen von Präsidenten finden sich in den Papieren.
Mit Lionel Messi taucht sogar der Name des besten Fußballspielers der Welt in den „Panama Papers“ auf.
Auch der deutsche Formel-1-Fahrer Nico Rosberg soll sich über Briefkastenfirma vermarktet haben.
Ein prominentes politisches Beispiel ist der isländische Premierminister Gunnlaugsson.
Deutsche Politiker sollen in den Unterlagen nicht erwähnt sein. Allerdings ist Journalisten zufolge “eine Fülle interessanter Namen” aus Deutschland in den Papieren zu finden.

Insgesamt geben mehr als elf Millionen brisante Dokumente aus Panama Einblick in die Geschäfte internationaler Superreicher.
bestehend aus E-Mails, Datenbanken, PDFs, Bildern und Tet-Dokumenten. Zusammengenommen haben sie ein Datenvolumen von 2,6 Terabyte.

Auch vier Luxemburger Finanzinstitute sollen involviert sein.
Die Banken im Großherzogtum befinden sich demnach in der Top Ten Liste derjenigen Geldinstitute, die die meisten Briefkastenfirmen für ihre Kunden betreuen.
Eine luxemburgische Bank soll bei der Gründung von über 1500 Offshore-Firmen mitgewirkt haben. Eine weitere Bank sei an rund 1000 Briefkastenfirmen beteiligt.

In Deutschland nutzten neben der Deutschen Bank insbesondere die Dresdner Bank, die Commerzbank und die BayernLB die Dienste von Mossack Fonseca.

Die Regierung des mittelamerikanischen Landes hat bereits ihre Kooperation bei der Aufklärung zugesagt.
“Die panamaische Regierung verfolgt eine Null-Toleranz-Politik in allen Bereichen des Rechts- und Finanzwesens, wo nicht mit einem höchsten Maß an Transparenz gearbeitet wird”, hieß es in einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung des Präsidialamts.
 

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