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Politik

RLP und Luxemburg wollen Zusammenarbeit ausweiten

Bei dem treffen von Malu Dreyer und Xavier Beettel ging es um die grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Großregion, dabei einige wirklich interessannte Temen.

Veröffentlicht par KaptanListe die 12/01/2016 | 1.558 Ansichten

„Rheinland-Pfalz und Luxemburg sind im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Großregion seit vielen Jahren gute Partner, bilateral wie im Verbund mit den anderen Partnern.
Daran wollen wir auch in Zukunft festhalten“, fasste die Ministerpräsidentin ihre Eindrücke nach dem Treffen zusammen.

Neben der Zusammenarbeit von Rheinland-Pfalz und Luxemburg im Gipfel der Großregion stand der politische Meinungsaustausch zu den verschiedensten Themen im Mittelpunkt des Treffens.
Das Spektrum reichte vom Arbeitsmarkt über die grenzübergreifende Zusammenarbeit, Kooperationsmöglichkeiten im Gesundheitswesen, Ausbau der Moselschleusen bis hin zu gemeinsamen Aktivitäten der Universitäten im Bereich Wiederaufbereitung von Bauabfällen.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer unterstrich, dass Rheinland-Pfalz und Luxemburg auch weiterhin in engem Schulterschluss die Abschaltung des Atomkraftwerkes Cattenom forderten. Die Anlage stelle eine ständige Bedrohung für die Großregion dar.
Luxemburg und Rheinland-Pfalz seien sich einig, in der Großregion auf atomare Energiegewinnung zu verzichten.

Für das geplante Atommüll-Endlager in Bure in Lothringen solle gemeinsam eine Studie in Auftrag gegeben werden, um endgültig Klarheit über die Sicherheit einer solchen Anlage zu erhalten.

Stärkere Zusammenarbeit soll es auch im Bereich der neuen Technologien geben.
Luxemburg habe starkes Interesse an den digitalen Entwicklungen und strebe Kooperationen mit dem IT-Cluster Kaiserslautern an.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Premierminister Xavier Bettel betonten nach ihrem Treffen, dass die Partner auch weiterhin im Sinne der Menschen in der Großregion zusammenarbeiten wollen.
„Beide Regionen, Luxemburg und Rheinland-Pfalz, profitieren voneinander.
Das werden wir auch in Zukunft fortsetzen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
 
 
 

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