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Politik

Weniger geleistete Arbeitsstunden und mehr Teilzeitarbeit in der EU27

Einer aktuellen Studie von Eurostat zum Thema Arbeitsstunden in der EU27 zeigt, dass es in der EU27 weniger geleistete Arbeitsstunden und dafür mehr Teilzeitarbeit gibt.

Veröffentlicht par KaptanListe die 11/11/2009 | 910 Ansichten

Vollzeitbeschäftigte in der EU27 arbeiten im Durchschnitt 0,7 Stunden weniger pro Woche

Eine aktuelle Studie von Eurostat zum Thema Arbeitsstunden in der EU27 kommt zu dem Ergebnis, dass die druchschnittliche Anzahl der tatsächlich pro Woche geleisteten Arbeitsstunden von Personen in Vollzeitbeschäftigung in der EU27 um 0,7 Stunden (von 41,0 Stunden auf 40,3) und in der Eurozone um 0,8 Stunden (von 40,8 auf 40,0) gesunken ist.

Zwischen dem zweiten Quartal 2008 und dem zweiten Quartal 2009 fiel die Anzahl der wöchentlich geleisteten Arbeitsstunden eins Vollzeitbeschäftigten in 24 der 27 Mitgliedsstaaten. Die größten Rückgänge wurden in Estland (-1,5 Std.), Österreich, der Slowakei und Finnland (je -1,4 Std.), Deutschland und Schweden (je -1,3 Std.), Dänemark (-1,2 Std.) und Slowenien (-1,1 Std.) verzeichnet. 

Luxemburg hat im Gegensatz zu fast allen EU-Ländern keinen Rückgang an Arbeitsstunden registrieren müssen, sondern kann sogar ein Plus von einer Stunde durchschnittlich bei den geleisteten Arbeitsstunden verzeichnen.

Höchster Anstieg des Anteils von Teilzeitbeschäftigten in Estland, Irland und Litauen

Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten an allen Erwerbstätigen hat sich in der EU27 von 18,3% im zweiten Quartal 2008 auf 18,8%, im zweiten Quartal 2009 und in der Eurozone von 19,6% auf 20,0% erhöht. Im vorhergehenden Jahr (zwischen dem zweiten Quartal 2007 und dem zweiten Quartal 2008) war der Anteil der Teilzeitbeschäftigten in der EU27 stabil geblieben, während er in der Eurozone um 0,1 Prozentpunkte angestiegen war. 

Zwischen dem zweiten Quartal 2008 und dem zweiten Quartal 2009 erhöhte sich der Anteil der Teilzeitbeschäftigten in 22 der 27 Mitgliedsstaaten. Die höchsten Anstiege wurden in Estland (+5,3 Prozentpunkte auf 11,7%), Irland (+2,3 Pp. auf 20,8%), Litauen (+2,1 Pp. auf 8,6%) und der Slowakei (+1,8 Pp. Auf 4,0%) beobachtet. 

 

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