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Politik

Zehn-Jahres-Plan für Pleite-Banken

Nach zähen Verhandlungen haben sich die Finanzminister der EU-Länder auf eine Bankenunion geeinigt. Die macht die Schließung maroder Geldhäuser möglich.

Veröffentlicht par KaptanListe die 19/12/2013 | 719 Ansichten

In Zukunft sollen Banken selbst für die Kosten einer Schließung aufkommen.
Dafür wird ein Fonds gegründet, in den die europäischen Banken über zehn Jahre einzahlen müssen.
Anfangs wird dieser Fonds aus getrennten nationalen Abteilungen bestehen.
Am Ende sollen dann über 50 Milliarden Euro in dem Topf sein – im Vergleich mit dem Risiko der Banken nicht viel.
Erst nach dem Jahr 2025, wenn der Bankenrettungsfonds SRF mit vorgesehenen 55 Milliarden Euro aufgefüllt ist,
kann sich dieser SFR-Fonds selbst Geld am Markt leihen, um marode Banken zu stützen.

Ob und wie eine Bank abgewickelt wird, entscheidet dann ein neues Gremium, dem Vertreter der Mitgliedsstaaten angehören.
Die letzte Entscheidung, ob ein Geldhaus geschlossen wird, der Rat der EU-Finanzminister.
Die EU-Kommission hat allerdings ein Veto-Recht.
 

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