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Reisen

So ticken wir bei der Urlaubsplanung

ADAC Reise-Monitor 2018: Trend zur Digitalisierung bei der Buchung / Deutschland weiter Top-Reiseziel

Veröffentlicht par KaptanListe die 08/03/2018 | 643 Ansichten

Die Digitalisierung lässt sich nicht aufhalten, wie eine repräsentative Umfrage unter ADAC Mitgliedern zeigt.
Ein Viertel der Befragten möchten ihren Urlaub 2018 über ein Reiseportal online buchen, im Vorjahr waren es nur 18 Prozent.
Der persönliche Kontakt wird aber immer noch geschätzt: So blocken 22 Prozent ihre Unterkunft direkt beim Anbieter (Vorjahr: 23 Prozent), 20 Prozent klassisch „analog“ im Reisebüro (Vorjahr: 22 Prozent).

„Es ist auch Typsache, wo man sich seine Inspirationen für den Urlaub holt. Häufig kommt sie noch aus dem Freundeskreis, aber Reise- und Bewertungsportale liegen inzwischen gleichauf“, beschreibt Dr. Carsten Hübner, Geschäftsführer des ADAC Verlags, den Digitaliasierungstrend bei Planung und Buchung.

Deutschland bleibt top

Bei den Reisezielen der Haupturlaubsreise gibt es hingegen keine Trendwende: Deutschland ist mit 31 Prozent weiter unangefochtener Spitzenreiter, gefolgt von Spanien (12 Prozent) und Italien (9 Prozent). Der erste Platz für Deutschland gilt sogar für die befragten bayerischen Mitglieder, bei denen bisher Italien immer ganz vorne war.
Das Mittelmeerland verzeichnet bei den Befragten insgesamt ein Minus von 1,2 Prozent, während Kroatien in gleicher Höhe zulegen kann.
Fernreisen sind laut ADAC Reise-Monitor ebenfalls weiterhin gefragt: 18 Prozent (Vorjahr: 17 Prozent) wollen ihre Ferien außerhalb Europas verbringen.

Beim Trendurlaub Camping liegt Deutschland ebenfalls mit 34 Prozent in der Beliebtheitsskala ganz vorne.
Österreich und Italien verlieren etwas in der Gunst der Camper, während Kroatien (13 Prozent) und Benelux (12 Prozent) beliebter werden.
Wie bei allen Erholungssuchenden sind Ferien am Strand unangefochten auch in dieser Gruppe auf Platz Eins (49 Prozent), gefolgt von Rundreisen (24 Prozent) und Wandern (19 Prozent).

Durch Terrorgefahr und politische Konflikte fühlen sich dieses Jahr mehr als die Hälfte der Befragten (57 Prozent) bei der Reiseplanung beeinflusst, doch lediglich zwei Prozent wollen deshalb ganz aufs Reisen verzichten.

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