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Kirchberg

In dem neuen Gebäude sollen mal mehrere tausend Menschen arbeiten

Veröffentlicht par KaptanListe die 03/08/2016 | 34 Ansichten

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Bereits 2009 war entschieden worden, dass die Europäische Kommission in Luxemburg neue Räumlichkeiten in Kirchberg erhalten soll. Der Ministerrat hat das Gesetzesprojekt betreffend die Errichtung des „Bâtiment Jean Monnet 2“ am 22. Juli angenommen.

Das Gebäude wird im europäischen Viertel in Kirchberg erbaut, und zwar in zwei Phasen. Es wird aus zwei Teilen bestehen: ein Gebäude mit sieben Stockwerken und ein Turm mit 23 Etagen. Die Bruttofläche wird bei ungefähr 111 000 m² über dem Boden und 78 000 m² unter dem Boden liegen.

Platz für mehr als 3.000 Mitarbeiter

Der erste Teil des Gebäudekomplexes soll bis Oktober 2020 stehen. Der zweite Teil, zu dem der Turm gehört, soll im Oktober 2024 bezugsbereit sein. Der Großteil der Dienststellen der EU- Kommission in Luxemburg wird in diesem Neubau untergebracht. Mehr als 3.000 Menschen werden hier arbeiten können.

Der Standort wird sich in der Nähe anderer europäischer Institutionen wie dem Gerichtshof, der Europäischen Investitionsbank und dem Europäischen Parlament befinden, zwischen dem Boulevard Konrad Adenauer, der Rue Erasme und der Rue Antoine de Saint Exupéry. Die Pläne zeichnet das Architekturbüro „KSP – Jürgen Engel Architekten“ aus Deutschland.

 

Die Europäische Kommission nimmt das „Bâtiment Jean Monnet“ in Kirchberg seit 1975 in Anspruch. Das asbestbelastete Gebäude könnte bereits nächstes Jahr abgerissen werden. Im Jahr 2009 hatten das Großherzogtum, der „Fonds Kirchberg“ und die Europäische Kommission ein Abkommen über das Auswechseln dieses Gebäudes durch einen Neubau namens „Jean Monnet 2“ unterzeichnet.

Die Übereinkunft definiert insbesondere die Modalitäten für die Zurverfügungstellung der nötigen Grundstücke, die Verpflichtung des Großherzogtums in puncto Vorfinanzierung des Projekts, die Gewährleistung der Bauherrschaft, die Organisation des generellen Rahmens für die Verwirklichung, die Finanzierung und die Bereitstellung des Gebäudes. Die Europäische Kommission wird dem Luxemburger Staat die investierten Geldsummen – zirka 340 Millionen Euro – rückerstatten.

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