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Luxemburgpendler produzieren viel CO2

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Veröffentlicht par KaptanListe die 09/09/2015 | 179 Ansichten

Luxemburg: Luxemburgpendler produzieren viel CO2

Pendler und Tanktouristen verursachen in Luxemburg einen hohen Kohlendioxidausstoß. Das berichtet L’Essentiel unter Berufung auf eine Studie der Bertelsmann-Stiftung. Demnach produziert das Großherzogtum 19,5 Tonnen CO2 pro Kopf. Damit ist es Schlusslich innerhalb der 34 OECD-Staaten. Die Spitzenreiter bei den Abgaswerten produzieten ca. fünf Tonnen CO2. Die Autoren der Studie vermuten, dass auch die Luxemburger Unternehmen es mit der Abgaseindämmung micht allzu ernst nehmen. Dies zeigten Berichte über die Emmissionen von Arcelor Mittal.

 

 

Die Weltgemeinschaft verabschiedet in wenigen Wochen neue Nachhaltige Entwicklungsziele für die Zeit bis 2030. Nicht nur die armen Länder des globalen Südens stehen vor gewaltigen Herausforderungen – auch etliche EU-Staaten fallen bei einem ersten “SDG-Stresstest” durch.

Die meisten Industriestaaten sind nicht fit für die Post-2015-Agenda. Staaten wie Deutschland, Frankreich, Griechenland oder Ungarn sind weit davon entfernt, die globalen Politikziele zu erreichen, wie sie die Staats- und Regierungschefs auf dem UN-Sondergipfel in diesem Monat beschließen werden. Zu diesem Ergebnis kommt ein am Dienstag veröffentlichter “Stresstest” der Bertelsmann-Stiftung.

Demnach müssen die Industriestaaten nicht nur mehr tun für die Hungerbekämpfung in Entwicklungsländern. Auch in den eigenen Ländern gibt es Nachholbedarf,  besonders beim nachhaltigen Produktions- und Konsumverhalten. Außerdem verschärfen ihre Wirtschaftssysteme vielfach die Schere zwischen Arm und Reich.

Ende September verabschiedet die UN-Vollversammlung 17 Nachhaltigkeitsziele, die so genannten Sustainable Development Goals (SDGs). Sie folgen auf die Milenniumentwicklungsziele, die Ende des Jahres auslaufen. Neben der Hungerbekämpfung und der Beseitigung von Armut umfassen die SDGs auch die Bereiche Geschlechtergerechtigkeit und ein nachhaltiges Wirtschaften.

Die Bertelsmann-Studie vergleicht die 34 OECD-Staaten anhand von 34 Indikatoren zu den 17 SDGs. Zu den Ländern, die die neuen UN-Ziele am ehesten erreichen, gehören danach die vier skandinavischen Staaten Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland, gefolgt von der Schweiz auf Platz fünf. Die Studie lobt etwa Schweden für die eindrucksvolle Reduzierung der Treibhausgase im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukts (BIP), der aktuell bei etwa einem Drittel im Gegensatz zu 2006 liegt.

Die USA, Griechenland, Chile, Ungarn, die Türkei und Mexiko fallen bei dem SDG-Stresstest hingegen durch. Die USA etwa gehört zu den Schlusslichtern bei sozialer Ungleichheit, Fehlernährung und beim CO2-Verbrauch.

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