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Unterhaltung

Die Großregion feiert sich in Metz

Das Fest der Großregion, das am 25. und 26. August 2012 von 10.00 bis 19.00 Uhr auf der Esplanade in Metz stattfindet, wird sich dem Mirabellenfest (62. Ausgabe) mitsamt seiner mittlerweile berühmten Wahl der Mirabellenkönigin anschließen.

Veröffentlicht par KaptanListe die 20/07/2012 | 1.203 Ansichten

 

Die Großregion umfasst Luxemburg, Lothringen, das Saarland, Rheinland-Pfalz, die Wallonie und die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens.Als ein wahres Labor für Europa hat es sich die Großregion zum Ziel gesetzt, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gelebte Wirklichkeit im Alltag der Menschen werden zu lassen. In diesem Sinne wird das Fest der Großregion ihren Einwohnern Gelegenheit bieten, die greifbare Realität der Großregion zu erfahren. Die erwarteten 60.000 Besucher können über einen Markt schlendern und dabei Spezialitäten aus dem Weinbau und der Landwirtschaft sowie weitere Leckereien aus den luxemburgischen, saarländischen, lothringischen, rheinland-pfälzischen und belgischen Regionen entdecken. Darüber hinaus wird die Großregion auch ihre touristischen und kulturellen Angebote in all ihrer Vielfalt gebührend zur Geltung bringen.

Die regionalen Erzeugnisse aus der Großregion

Auf dem großen Markt mit regionalen Erzeugnissen aus der Großregion werden Spezialitäten aller Art aus der biologischen Landwirtschaft zu finden sein. Hier eine kleine Auswahl: Marmeladen, Weine, Fruchteis, Leindotteröl, Mariendistelöl und andere Öle, verschiedene Senfsorten, Essig, Wurstwaren, Nudeln, Brote, Plätzchen, Gebäck und Crêpes, Fruchtsäfte, Linsen, Mehl, Honig, Sirup, Grillwürstchen, Wildfleisch usw. Die berühmten handwerklich gebrauten Biere aus der Groβregion werden den Besuchern sicherlich ebenfalls Freude bereiten.

Die Großregion und ihre touristischen und kulturellen Highlights entdecken

An einem gesonderten Stand, der dem Tourismus in der Großregion gewidmet ist, wird die Vielfalt der touristischen Angebote präsentiert. Parks und Gärten, Wälder und Berge, Schlösser und Museen, Architektur und Natur: Am Tourismusstand der Großregion lassen sich die verkannten Reichtümer in den verschiedenen Gebieten der Großregion in Hülle und Fülle entdecken. Auch die Kultur im weitesten Sinne wird an diesen beiden Tagen einen breiten Platz einnehmen. Die Besucher werden die Vielfalt der kulturellen und künstlerischen Angebote in der Großregion entdecken bzw. wiederentdecken können und erfahren, wie einfach es dank der verschiedenen großregionalen Instrumente wie dem Kulturportal www.plurio.net ist, sich über die Kulturveranstaltungen zu informieren.

Alles in allem wird das Fest der Großregion den Besuchern die Gelegenheit bieten, die Geschmacksvielfalt aus den verschiedenen Regionen kennen zu lernen und sich mit deren kultureller, sprachlicher und künstlerischer Vielfalt vertraut zu machen und vor allem in einer freundlichen, musikalisch untermalten und lebendigen Atmosphäre die Großregion als solche zu erleben.

Was ist die Großregion?

„Großregion“: Diese Bezeichnung kann durchaus überraschend und wenig medienwirksam erscheinen, wenn man bedenkt, aus welchen Gebieten sich die Großregion zusammensetzt: Luxemburg, Lothringen, dem Saarland, Rheinland-Pfalz und der Wallonie. So bilden vier Länder, zwei Kulturräume, drei Sprachen und fünf Regionen die Großregion und tragen zu ihrem Reichtum bei. Sie wurde 1995 als Nachfolgerin der Region SaarLorLux (1971) ins Leben gerufen und stellt ein Modell für Europa dar. Und tatsächlich konkretisiert und veranschaulicht sie ein Europa ohne Grenzen, mit vielfältiger Zusammenarbeit und verschiedenen Austauschmöglichkeiten. Der Raum, den sie bildet, erstreckt sich über eine Fläche von 65.401 km2 und beherbergt 11,4 Millionen Einwohner. Diesen Raum, der zwar noch keine europäische Metropolregion ist, aber danach strebt, sich nach und nach zu einer solchen zu entwickeln, durchquert ein stetiger Fluss von Grenzgängern und grenzüberschreitenden Verbraucherinnen und Verbrauchern. 200.000 Arbeitskräfte begeben sich in der Großregion tagtäglich in ein anderes Land, allein 145.000 nach Luxemburg. Obgleich die Großregion, so wie sie sich heute darstellt, gewissermaßen die Idee eines Europas der Nationen verkörpert, reichen ihre Ursprünge doch schon bis in die gallische bzw. römische Epoche zurück. Auch ist die Großregion fest in einer gleichermaßen geschichtlichen wie dynamischen Tradition verankert, die in ständigem Wandel begriffen ist, sodass Grenzen und Kriege mittlerweile einer längst vergangenen Zeit angehören.

Warum ein Fest der Großregion? Die biologische Landwirtschaft und die nachhaltige Entwicklung stehen im Zentrum der Anliegen der Großregion

Die nachhaltige Entwicklung und die biologische Landwirtschaft stellen eine zentrale Säule der großregionalen Entwicklungspolitik dar, denn die Bildung einer Großregion von morgen, in der Mensch und Umwelt respektiert werden, erfolgt über die Bewirtschaftung des Bodens und die sogenannte regionale Erzeugung.

Folglich ist der Versuch, dem Fest der Großregion mit diesen regionalen Erzeugnissen aus der biologischen Landwirtschaft eine neue Dimension zu verleihen, Ausdruck des gemeinsamen Wunsches aller Partner, zusammen eine Großregion aufzubauen, die sich für ihre Umwelt und ihre Menschen verantwortlich fühlt.

Dieses verbindende Fest wird es den Bürgerinnen und Bürgern aus der Großregion auch ermöglichen, ihren Horizont zu erweitern, indem sie ihre jeweiligen Nachbarn und deren Sprache, Kultur und Erzeugnisse kennen lernen. Somit steht das Konzept des Festes vollständig mit der von der Großregion angestrebten Förderung des Bürgersinns im Einklang.

Eine Auswahl der Erzeugnisse, die zur Verkostung angeboten werden

Von Süβem (Makronen, Marmeladen, Honig, Crêpes, …) über Herzhaftes (Wurstwaren, gegrillte Würstchen, Senf, …) bis hin zu Durststillendem (handwerklich hergestellte Biere, Fruchtsäfte, Weine, Mirabellenschnäpse,…).
 

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