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Traditionsunternehmen verschwindet aus Deutschland

Die "20 Prozent auf alles"-Strategie ist nicht aufgegangen. Zwei Monate nach der Insolvenz der Baumarktkette Praktiker aus dem saarländischen Kirkel ist klar, dass alle Filialen in Deutschland schließen.

Veröffentlicht par KaptanListe die 04/09/2013 | 1.445 Ansichten

Die insolvente Baumarktkette Praktiker steht vor dem endgültigen Aus.
Das hat der Insolvenzverwalter am Mittwoch in Hamburg mitgeteilt.
Der Konzern Praktiker mit seinen etwa 15.000 Beschäftigten hatte am 11. Juli Insolvenz angemeldet.
Weil es keine Angebote für eine Übernahme gebe, kündigte Insolvenzverwalter Christopher Seagon den Räumungsverkauf sämtlicher Warenbestände ab Ende kommender Woche an.
“Niemand aus diesem Kreis hat Interesse an den Warenbeständen von Praktiker, deshalb werden wir den Leerverkauf in diesen Häusern vorbereiten”, erklärte Seagon.

Betroffen sind bei Praktiker 5330 festangestellte Beschäftigte, davon etwa 1780 geringfügig Beschäftigte. Ihnen soll derzeit nicht gekündigt werden.
Es sei möglich, dass Filialen von anderen Marken fortgeführt werden könnten.

Der Praktiker Baumarkt in Trier war von der ebenfalls insolventen Tochterfirma Max Bahr übernommen worden.
Für die 132 Max-Bahr-Märkte sind es nach Angaben der Insolvenzverwalter mehrere Investoren stark an einer Übernahme interessiert,
weshalb es hier “gute Chancen” zur Sicherung der Standorte und Arbeitsplätze gebe.

 

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