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Finanzen

Hohe Energiepreise und die Regulatoren der luxemburgischen Regierung

Die Maßnahmen der luxemburgischen Regierung zur Unterstützung der Haushalte und eine Bestandsaufnahme der Bemühungen zur Senkung des Energieverbrauchs.

Veröffentlicht par Helge Germeshausen die 11/01/2023 | 659 Ansichten

Die Maßnahmen seitens der luxemburgischen Regierung in puncto Energiekostenreduktion

Am 4. Januar 2023 stellte der luxemburgische Energieminister Claude Turmes neue Maßnahmen zur Unterstützung der Haushalte im Zusammenhang mit den steigenden Energiepreisen vor und gab einen Überblick über die Bemühungen zur Senkung des Energieverbrauchs in Luxemburg.

“Auch 2023 wird die Regierung alles tun, um die Auswirkungen der Energiekrise auf die Haushalte zu verringern und gleichzeitig den Energiewandel zu beschleunigen und zu erleichtern, um unsere Widerstandsfähigkeit gegenüber künftigen Krisen zu erhöhen und unsere Klimaziele zu erreichen”, sagte Energieminister Turmes.

Rückgang des Energieverbrauchs

Im Dezember entsprach die Senkung des Erdgasverbrauchs etwa 18% im Vergleich zum Referenzzeitraum der Jahre 2017 bis 2022 und lag damit immer noch deutlich über dem Ziel der EU-Mitgliedstaaten, den Erdgasbedarf um 15% zu senken.

“Trotz eines Dezembers mit einigen Tagen mit sehr niedrigen Temperaturen haben die jüngsten Zahlen erneut gezeigt, dass alle Akteure, der Staat, die Kommunen, die Unternehmen und die Bürger, konsequent Gas gespart haben. Ich danke allen für ihre Bemühungen, Energie zu sparen”, kommentierte Claude Turmes und fügte hinzu: “Auch wenn wir auf dem richtigen Weg sind, ist Vorsicht geboten: Wenn die Temperaturen in den nächsten Monaten sehr niedrig sein werden, könnte der Gasverbrauch für Heizzwecke noch erheblich steigen.”

Der Stromverbrauch ist seit Juni 2022 kontinuierlich zurückgegangen. Im Dezember betrug der Rückgang -8,56 % im Vergleich zum Referenzzeitraum der Jahre 2017 bis 2022.

Weitere Informationen über Energiesparbemühungen sowie Tipps zum Energiesparen finden Sie unter www.zesumme-spueren.lu.

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Neue und verlängerte Subventionen zur Unterstützung der Haushalte

Angesichts der aktuellen Energiekrise und der Preissteigerungen wurden im Dreiparteienabkommen vom 28. September 2022 Maßnahmen vorgesehen, um dem unverhältnismäßigen Anstieg der Energiepreise entgegenzuwirken.

// Befristete Subventionierung des Strompreises für Haushalte.

// Befristete Subvention des Gaspreises für Haushalte.

// Befristete Subvention des Verkaufspreises von Holzpellets (Pellets) für Haushalte.

// Befristete Subvention des Verkaufspreises von Flüssiggas für Haushalte.

// Befristete Subvention des Verkaufspreises von Heizöl für Haushalte.

// Vorübergehende Subventionierung des Verkaufspreises von Strom zugunsten der Nutzer öffentlich zugänglicher Ladestationen für Elektroautos.

// Befristete Subventionierung des Preises für die Lieferung von Wärme für Haushalte, die an ein Fernwärmenetz angeschlossen sind.

Alle Informationen zu diesen Maßnahmen können unter www.subventions-energie.lu abgerufen werden.

Maßnahmen zur Beschleunigung des Energiewandels

// Auf dem Weg zu Gebäuden ohne fossile Brennstoffe

Für neue Gebäude, die nach dem 1. Januar 2023 errichtet werden, werden Wärmepumpen zur Standardtechnologie. Dieser Ersatz von Gaskesseln durch Wärmepumpen ist ein wichtiger Schritt in Richtung CO2-freie Gebäude.

Darüber hinaus wird der Bonus für den Austausch eines fossilen Heizkessels im Rahmen der Klimabonus-Förderung erhöht.

Die Zuschüsse für energetische Sanierungen werden ebenfalls erhöht und die Verfahren vereinfacht. So ist es beispielsweise nicht mehr notwendig, für einzelne Sanierungsmaßnahmen einen zertifizierten Berater zu beauftragen, sondern ein zugelassener Handwerker kann die Arbeiten ausführen.

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Tom Oberweis, Präsident der Handwerkskammer, betonte, dass “das Handwerk bereit ist, eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung der Energiewende zu spielen, insbesondere im Bereich der Photovoltaik und der energetischen Sanierung”. Er hob insbesondere hervor, dass “die Handwerkskammer die Handwerksbetriebe anleitet und neue Technologien und Kompetenzen im Rahmen der Lehre, des Meisterbriefs und der Weiterbildung vermittelt.

So bietet das Label ‘Nohalteg an d’Zukunft+’ spezielle Schulungen an, um u.a. Handwerker darauf vorzubereiten, ‘zertifizierter Handwerker’ zu werden und so den Handwerksbetrieben die Möglichkeit zu geben, im Rahmen des KlimaBonus-Programms zu agieren. All diese Maßnahmen zielen darauf ab, das Handwerk auf die Herausforderungen der nachhaltigen Entwicklung vorzubereiten und unterstützen seine Rolle als Schlüsselakteur, um den ökologischen Wandel in Luxemburg erfolgreich zu gestalten”.

// Außergewöhnliche Bedingungen für Photovoltaik

Weitere Informationen zu den Maßnahmen zur Beschleunigung des Energiewandels finden Sie unter www.klimaagence.lu oder unter 80 02-11 90.

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