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Gesundheit

F.A.S.T. – Wie kann ich retten?

Mehr als 1.200 Einwohner und Grenzgänger, die in Luxemburg arbeiten, erleiden jedes Jahr einen Schlaganfall. Die vier Anzeichen, auf die Sie achten müssen, um ein Schlaganfallopfer zu retten.

Veröffentlicht par AymericHenniaux die 11/11/2022 | 375 Ansichten

Schlaganfall: jede Sekunde zählt bei der Rettung.

Jeden Tag erleiden in Luxemburg vier Menschen einen Schlaganfall. Das Umfeld spielt eine wichtige Rolle, um die Folgen so gering wie möglich zu halten.

Geistige Verwirrung, Sprachstörungen, Schwindel, plötzliche Verständnisschwierigkeiten, Unbeweglichkeit eines Körperteils oder einer Gliedmaße; wenn ein Schlaganfall auftritt, sind dies die ersten Symptome, die uns alarmieren sollten.

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Diese Wachsamkeit ist umso wichtiger, als sie Leben retten oder schwerwiegende Folgen verhindern kann. Angefangen bei schweren Behinderungen.

Was genau ist ein Schlaganfall?

Der Begriff Schlaganfall bezeichnet einen “schlagartig” auftretenden Ausfall von Gehirnfunktionen. Schlaganfall ist der Oberbegriff für die akute Schädigung von Hirnarealen, die entweder infolge eines Gefäßverschlusses (Hirninfarkt, ischämischer Infarkt) oder durch eine Hirnblutung (hämorrhagischer Infarkt) entsteht.

Der Schlaganfall zählt zusammen mit Herz- und Krebserkrankungen zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland und die häufigste Ursache für bleibende Behinderung im Erwachsenenalter.

Wie häufig Schlaganfall in Deutschland?

Nach aktuellen Erhebungen des deutschen RKI hatten insgesamt 1,6 % der Erwachsenen in Deutschland (1,7% der Frauen und 1,5% der Männer) in den letzten 12 Monaten einen Schlaganfall oder chronische Beschwerden infolge eines Schlaganfalls.

Pro Jahr treten in Deutschland 200.000 erstmalige Schlaganfälle und 70.000 wiederholte Schlaganfälle (Rezidive) auf. Die jährliche Inzidenz eines Schlaganfalls liegt für Frauen bei 117 und für Männer bei 127 pro 100.000 Einwohner.

Die FAST-Technik

Anlässlich des Welt-Schlaganfalltages hat das luxemburgische Gesundheitsministerium die 4-Zeichen-Methode zur Abwehr eines Schlaganfalls vorgestellt. Die FAST-Technik ist so einfach wie schnell:

F: Face = Gesicht: Bitten Sie den Patienten zu lächeln. Ist das Lächeln asymmetrisch?

A: Arms = Arme: Bitten Sie den Patienten, beide Arme zu heben. Fällt einer der beiden Arme herunter?

S: Speech = Sprechen: Lassen Sie ihn sprechen oder einen einfachen Satz wiederholen. Hat er Schwierigkeiten zu sprechen oder zu artikulieren?

T: Time = Zeit: Wenn der Patient eines dieser Anzeichen zeigt, rufen Sie sofort einen Krankenwagen!

Die Feuerwehrleute des CGDIS haben ihre Einsätze ebenfalls an die Vielzahl der Schlaganfallmeldungen angepasst. Sobald ein 112-Anruf wegen eines möglichen Schlaganfalls eingeht, wird das nächstgelegene Krankenhaus direkt benachrichtigt, “damit Personal und Material bereitstehen, wenn das Opfer eintrifft”.

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Blutdruck im Auge behalten

Jede gewonnene Sekunde ist immer noch eine Versicherung, dass die Schäden, die durch die Verstopfung eines Blutgefäßes im Gehirn durch ein Gerinnsel oder den Riss eines solchen Gefäßes entstehen, gemildert werden.

Und wenn Pflege gut ist, dann ist die Sorge um die eigene Gesundheit die beste Vorsorge. So sollte man beispielsweise besonders auf seinen Blutdruck achten. Bluthochdruck ist ebenso wie Diabetes, Übergewicht, Rauchen oder Alkoholkonsum ein Auslöser für einen Schlaganfall.

Im Großherzogtum hat der Verein Blëtz ein echtes Fachwissen über Schlaganfälle und die Betreuung von Opfern entwickelt.

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