Aktuell ist es die Generation Z (zwischen 1995 und 2005 geboren), die als Berufseinsteiger die Arbeitswelt entdecken und manchmal auch neu aufmischen. Denn es ist nicht immer selbstverständlich, dass eine 20-jährige Person sich auf Anhieb mit einer 55-jährigen Person versteht. Auf der anderen Seite kann die jüngere Generation viel lernen von den Kollegen mit mehr Erfahrung im Arbeitsleben. Umgekehrt ist dies natürlich auch möglich, da die jungen Berufstätigen oft andere Ansichten oder Herangehensweisen aufbringen.

Die GEN Z wurde nahezu mit einem Bildschirm in den Händen geboren. Diese jungen Menschen kennen seit jeher das Internet, die Smartphones oder die Tablets. Für sie ist das Sofortantworten eine Selbstverständlichkeit, die je nach Bedarf nicht einmal mehr selbst geschrieben werden muss, sondern per ChatGPT zusammengestellt wurde.

Die zukünftigen Mitarbeiter des Unternehmens haben daher oft Konzentrationsschwierigkeiten und können noch ungeduldiger sein als ihre älteren Kollegen aus der Generation Y (1980 bis 1995). Für sie muss Arbeit mit Wohlbefinden einhergehen und ihren Freiheitsdrang befriedigen. Es sind daher auch besonders diese jungen Beschäftigten, die öfters nach Homeoffice fragen, wie vergleichsweise ihre älteren Kollegen.

Die meisten dieser jungen Menschen haben Unternehmen nur durch Praktika oder erste Ferienjobs kennengelernt, und das Bild, das dabei entsteht, ist nicht immer positiv. Viele berichten, dass sie sich wie eine Figur in einer Maschine fühlen und bedauern, dass sie ihre Fähigkeiten oder ihre Kreativität nicht freier entfalten können. Nicht zuletzt aus diesen Gründen starten viele eine Karriere als Selbstständige, weil sie das Gefühl haben, dass die Unternehmenswelt für ihre Organisation und ihre beruflichen Wünsche zu einschränkend ist.

Die sozialen Plattformen wie Instagram oder Facebook spielen dabei auch eine gewisse Rolle der Manipulation, denn besonders die GEN Z verbringt viel Freizeit mit Videos anschauen, wo man sieht wie ihre Gleichaltrigen mit einem Ferrari fahren oder mit Geldscheinen in der Disko um sich werfen.

Die Erwartungen und Ansprüche

Sie erwarten einen gewissen Respekt zwischen Managern und Mitarbeitern und ein gutes Einvernehmen unter den Kollegen. Die Atmosphäre auf der Arbeit erscheint ihnen als ein sehr wichtiger Punkt. Auch haben sie keine Angst, über das Gehalt zu sprechen. Im Gegensatz zu ihren älteren Brüdern und Schwestern der Generation Y, die mehr Wert auf eine Arbeit, die Spaß macht setzen, als eine Arbeit um Geld zu verdienen. Bei den Millennials ist die Bezahlung wieder in den Mittelpunkt der Diskussion gerückt.

Verstehen kann man diese Einstellungen, denn sie wurden am Anfang des digitalen Zeitalters geboren und größtenteils in zukunftsorientierten Berufen wie beispielsweise Informatiker, Copywriter, Online-Marketing oder Software-Entwickler ausgebildet. Sie sind sich ihrer Fähigkeiten bewusst und haben nicht vor, Sozialleistungen und Gehalt auf der Strecke zu lassen.

 

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