icon recherche
Arbeit

Mehr Homeoffice für Grenzgänger gefordert

Grenzgänger könnten bald bis zu 56 Tage von Zuhause aus arbeiten. Ökonomisch und ökologisch ein überfälliger Schritt.

Veröffentlicht par Eddy Thor die 16/05/2019 | 3.525 Ansichten
comments1 commentaire

Homeoffice - ein Traum für alle Grenzgänger. Auch Luxemburg würde profitieren.

Luxemburgs Nationaler Ausländerrat (CNE) setzt sich für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Bereich Homeoffice von Grenzgängern ein.

Darüber berichtet L´essentiel auf eine Forderung des CNE, welche mittels eines Positionspapieres an an den Arbeitsminister Dan Kersch (LSAP) gegangen ist.

25 Prozent von Zuhause

Dem Bericht zufolge schlägt der Ausländerrat vor, bilaterale Steuerabkommen mit Deutschland, Belgien und Frankreich neu zu verhandeln, um Grenzgängern aus diesen Ländern 56 Tage Homeoffice pro Jahr zu gewähren.
Das wären immerhin 25 Prozent der Arbeitszeit – also mehr als ein Tag in der Woche.

Für die neue Regelung müsste das Doppelsteuerungsabkommen der betroffenen Länder neu verhandelt werden.

Weniger Verkehr in Luxemburg – und auf dem Weg dahin

Mehr “Telearbeit” bzw. Homeoffice für Grenzgänger würde nicht nur für Pendler weniger Stress und Kosten bedeuten.
Auch für Luxemburg könnte die Regelung von großem Vorteil sein, denn die Straßen würden wohl erheblich entlastet – abenso, wie auf den Zubringerstraßen in Deutschland, Frankreich und Belgien.

Zweimal die Woche , Erhalten Sie den kostenlosen Newsletter von diegrenzgaenger.lu

Anderswo im Internet

info
2531 Kommentare
Vor 3 Monaten

Ein erste Stellungnahme aus dem Steuerregelkreis gibt es jetzt, nach dem Standpunkt Deutschlands spricht bereits mit dem heutigen DBA nichts gegen die Homeofficetage. Da Deutschland bereits auf 19 Tage seines Besteuerungsrecht verzichtet hat wird es kein weiteres entgegenkommen geben.