Arbeiten 4.0 – Chancen und Herausforderungen für Luxemburg

Die von der luxemburgischen Arbeitnehmerkammer zusammen mit der Handelskammer und dem Arbeitsministerium in Auftrag gegebene „Arbeiten 4.0“-Studie fasst den Einfluss der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt zusammen.

Die Studie "Arbeiten 4.0 – Chancen und Herausforderungen für Luxemburg" wurde am 4. Mai im Beisein von Nicolas Schmit, Minister für Arbeit, Beschäftigung sowie Sozial- und Solidarwirtschaft, vorgestellt.

Die Studie wurde im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Beschäftigung sowie Sozial- und Solidarwirtschaft, der Handelskammer und der Arbeitnehmerkammer durch das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung und das Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft erstellt. 
„Wir freuen uns über diese Initiative, welche die gesamte Thematik einmal konkret zusammen fasst“,  betonte Arbeitnehmerkammer-Präsident Jean-Claude Reding bei der Vorstellung der Studie.

Entwicklung der Digitalisierung und ihre möglichen Auswirkungen auf die Arbeitswelt

Ziel der Studie „Arbeiten 4.0 – Chancen und Herausforderungen für Luxemburg“ war es, die Entwicklung der Digitalisierung und ihre möglichen Auswirkungen auf die Arbeitswelt aufzuzeigen und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen vor dem Hintergrund der luxemburgischen Wirtschafts- und Arbeitsmarktstruktur zu diskutieren.

Die Digitalisierung gilt dabei als Treiber von Innovationen und Produktivität. Zugleich verändert sie die Ar-beitswelt auf vielfältige Weise. Mobiles Internet, zunehmende Rechen- und Speicherkapazität, die Verfügbarkeit und Analysierbarkeit großer Datenmengen, künstliche Intelligenz - diese und andere Entwicklungen in der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) führen dazu, dass Produktions- und Arbeitsprozesse nicht nur digitalisiert, sondern auch immer mehr miteinander vernetzt sind.
Dies hat zahlreiche Implikationen für die Arbeitsweise und Tätigkeitsstruktur der Menschen und damit für die Anforderungen an deren Qualifikation.

Die Auftraggeber betonten, dass die Studie komplementär zum sogenannten Rifkin-Prozess stärker den sozialen und arbeitsmarktpolitischen Aspekt der Digitalisierung untersucht und so Handlungsfelder für Politik und Sozialpartner aufzeigt.

"Diese Regierung geht das Thema der Digitalisierung positiv und offensiv an, ohne jedoch die Sorgen der Bürger aus dem Blick zu verlieren" sagte Nicolas Schmit bei der Vorstellung der Studie.

Die Studie kann hier eingesehen werden.
(Foto: MTEESS)

 

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