chipo, 14/07/2018

Wir möchten Euch unsere Erfahrung mit der Hundepension/-tagesstätte „Haus Sonnenrödchen“ in Oberleuken (Saarland) erzählen, weil wir meinen, dass Ihr das wissen solltet, falls Ihr Kunden seid oder werden wollt. Seit August 2017 geben wir unsere Hunde, einen Golden Retriever und einen Tervueren (belg. Langhaarschäferhund) in die Hundetagesstätte und sind mehrmals unter der Woche dort. Aus beruflichen Veränderungen war leider dieser Schritt notwendig. Wie üblich wurde am Anfang alles gezeigt und erklärt. Natürlich haben wir uns über den Inhaber erkundigt. Wie es aber so oft ist, gibt es gute und weniger gute Informationen und diese Informationen gaben auch eher seine Einstellung im Hundetraining als bei der Betreuung der Hunde wieder. Bis dato war alles in Ordnung und es gab keinen Anlass zu Kritik. Was uns aber jetzt widerfahren ist, dass haut uns echt um! Die Hunde wurden von meiner Lebenspartnerin abgeholt und bei der Begrüßung und beim Streicheln bemerkte sie ein weiteres Halsband beim Tervueren. Sie fragte: Was ist das? Die Mitarbeiterin bemerkte den FEHLER und zog in aller Eile das Halsband aus, versteckte es vor ihr und faselte, dass es zur Beruhigung des Hundes sei. Beim Abmachen des Halsbandes konnte meine Partnerin Schrauben erkennen und erkannte, dass es sich um ein Elektrohalsband handeln musste! Daraufhin stellte sie nochmal energischer die Frage: Was ist das? Das ist doch mit Strom? Mit unsicherer Stimme versuchte sie zu erklären, dass es nichts Schlimmes sei, es seien nur leichte elektrische Impulse um ihn zu beruhigen. Doch sie könne jetzt nichts mehr sagen; sie müsste das abklären, denn sie wäre nicht dabei gewesen und wüsste nicht aus welchem Grund er das hatte.
Am nächsten Morgen bin ich zur Huta hingefahren, um Klarheit zu bekommen, was sie mit unserem Hund gemacht haben? Der Chef öffnet die Tür und erklärte mir, dass es sich um ein Sprühhalsband und kein Elektrohalsband gehandelt hat. Er entschuldigte sich. „Es war ein Fehler.“. Sein Handeln versuchte er zu erklären, dass andere Kunden nach dem Hund fragten, der so fürchterlich jault und bellt. Und er würde das natürlich nicht jeden Abend machen, sondern das wäre dann für einem Monat gut. Ich glaubte, ich höre nicht richtig! Was für ein A…. In dieser Situationen ruhig zu bleiben war schwer. Doch es ist auch schwer, wenn wir nichts Beweisbares haben. Also sage ich: „Ich unterscheide schon, ob es ein Sprüh- oder Elektrohalsband ist. Ich würde es gerne sehen. Können Sie es mir zeigen?“ Er daraufhin trocken: „Nein.“ Ich: „Warum nicht?“ Nach kurze Bedenkzeit antwortet er: „Ich möchte das nicht.“ Jetzt wäre eigentlich der Zeitpunkt gewesen, um Taten anstatt Worten folgen zu lassen. Doch schließlich sind wir zivilisierte Menschen und können uns heutzutage anders wehren. Die Reaktion unsererseits ist natürlich klar und folgte auch prompt: WIR werden diesem „Menschen“ unsere Hunde NICHT mehr anvertrauen. Anzeige ist beim zuständigen Veterinäramt erstattet, und wir versuchen anderen Hundebesitzerinnen und –besitzer vor dieser Person/Tagesstätte zu warnen.
Daher bitten wir um Eure Unterstützung für die weitere Verteilung im Netz. Hündischen Dank!
Juli 2018
 Sylvia78, 15/07/2018

Sehr gut, dass Ihr Anzeige erstattet habt!