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Finanzen

Nicht jeder Grenzgänger bekommt Mindestlohn

OGBL-Präsident Jean-Claude Reding fordert einen Mindestlohn für alle Länder in Europa. Denn manche Unternehmen umschiffen auch den Mindestlohn in Luxemburg.

Veröffentlicht par KaptanListe die 29/10/2013 | 4.045 Ansichten

Der luxemburgische Gewerkschaftschaftsbund OGBL fordert in einem Interview mit dem SR Mindestlöhne für alle europäischen Länder.
OGBL-Präsident Jean-Claude Reding sagte, wenn Europa zusammenwachsen solle, brauchten die Staaten solche Mindeststandards.

Im Großherzogtum funktioniere das gut, die Mindestlöhne hätten neue neue Jobs gebracht und würden im großen und ganzen auch gezahlt.
Probleme bei der Einhaltung der Mindestlöhne gebe es allerdings oft bei Zeitarbeitsfirmen, die nur vorübergehend im Großherzogtum tätig seien.
Davon seien vor allem Grenzgänger betroffen.

Eures-Berater Thomas Schulz weist in dem Bericht ebenfalls darauf hin, dass vor allem Grenzgänger betroffen sind, wenn der Mindestlohn in Luxemburg nicht eingehalten wird.
Sie seien häufig nicht über die gesetzlichen Regeln in Luxemburg informiert oder setzten sich nicht gegen niedrigere Löhne zur Wehr, weil sie die Kündigung fürchteten.

  

 

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Peter1973
7 Kommentare
Vor 7 Jahren

ach nee fällt das jetzt erst auf,erst recht im bausektor wird so gehandelt , ungarn,polen usw werden in deutschland angemeldet für einen hungerlohn und dann nach luxemburg zum arbeiten gesendet,so kann man schön die preise von handwerk kaputtmachen durch billig löhner.