icon recherche
Gesellschaft

Keine Gebühr für Dicke bei Ryanair

Ryanair hat angekündigt, die umstrittene geplante Gebühr für Übergewichtige nicht umsetzen zu wollen. Mit der Idee einer "Fat-Tax" hatte sich der irische Billigflieger zusätzliche Einnahmen erhofft.

Veröffentlicht par KaptanListe die 11/05/2009 | 895 Ansichten

Keine Gebühr für Dicke bei Ryanair – Umsetzung im Tagesgeschäft nicht machbar

In einer Umfrage der Airline hatten sich über 30.000 von insgesamt 100.000 Befragten dafür ausgesprochen, dass Dicke für ihr Flugticket einen Aufpreis zahlen sollten. In einer zweiten Umfrage stimmten nun 16.000 Passagiere über die Umsetzung der “Fat Tax” in die Praxis ab.

Dabei sprachen sich 46 Prozent für eine Gebühr pro Kilogramm ab 130 Kilo Körpergewicht bei Männern und 100 Kilo bei Frauen aus. 37 Prozent befürworteten eine Gebühr für einen zweiten Sitzplatz, sollte der Körperumfang des Passagiers beide Armlehnen berühren. Elf Prozent forderten eine Gebühr nach Punkten im Body Maß Index, sechs Prozent eine Gebühr nach Körperumfang ab 115 Zentimetern bei Männern, ab 101 Zentimetern bei Frauen.

Nach dem ganzen Umfragen-Marathon nun die Kehrtwende bei Ryanair. Manch einer mag sich da fragen, was das Ganze eigentlich sollte. Denn dass die Airline den Web-Check-In einführen will, war bekannt, die kurzen Bodenzeiten sind auch keine Überraschung. Für werbewirksame Aufmerksamkeit dürfte die Diskussion um die “Dicken-Gebühr” auf jeden Fall gesorgt haben.

Fat-Tax im Forum

Im Forum auf diegrenzgaenger.lu hatte dieses Thema für eine heftige Diskussion gesorgt. ZUm Thread geht es hier.

Zweimal die Woche , Erhalten Sie den kostenlosen Newsletter von diegrenzgaenger.lu

Anderswo im Internet