icon recherche
Gesellschaft

Ryanair: Check-In nur noch im Internet

Um Warteschlangen an den Schaltern zu vermeiden, ist bei Ryanair ab dem Herbst nur noch ein Check-In via Internet möglich.

Veröffentlicht par KaptanListe die 10/03/2009 | 3.196 Ansichten

Die Billigflug-Linie Ryanair stellt stufenweise auf das Einchecken per Internet um.

Ab Oktober sollen an den Flughäfen keine personalbesetzten Ryanair-Schalter für die Flugabfertigung oder die Gepäckabgabe mehr stehen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Frankfurt mit. Passagiere müssen ihre Bordkarte dann am heimischen Computer ausdrucken. Ihr Gepäck geben die Reisenden zukünftig an sogenannten Bag-Drop-Schaltern ab.

Der bisherige «Web-Check-In» wird den Angaben zufolge zunächst ab dem 19. März auch auf Nicht-EU-Bürger, Reisende mit aufzugebendem Gepäck und Reisende mit eingeschränkter Mobilität ausgeweitet. Fluggäste mit Gepäck, die online eingecheckt haben, zahlen dann für die Gepäckabgabe eine Gebühr von fünf Euro pro Person und Strecke, zusätzlich zu den generell anfallenden Kosten für die Gepäckmitnahme. Der Check-In am Flughafen kostet dann zehn Euro pro Person und Strecke.

Ab Mai soll der «Web-Check-In» für alle Neubuchungen gelten. Ryanair erhebt dann auch für alle neuen Reservierungen per Internet eine Gebühr von fünf Euro pro Person und Strecke. Für das Einchecken am Flughafenschalter sind dann 20 Euro fällig. Ab Oktober stellt die Fluglinie komplett auf den Online-Check-In um. Gepäckstücke geben die Reisenden dann an den «Bag-Drop»-Schaltern ab.

 

Zweimal die Woche , Erhalten Sie den kostenlosen Newsletter von diegrenzgaenger.lu

Anderswo im Internet

chicka
497 Kommentare
Vor 12 Jahren

Nach dem Wirbel um eine mögliche Toilettengebühr an Bord von Ryanair-Maschinen sucht die Billigfluglinie jetzt nach Alternativen. Die beste Idee für eine Gebühr werde mit 1000 Euro belohnt, hieß es am Donnerstag in einem Aufruf, den das Unternehmen in Dublin veröffentlichte. Die Toilettengebühr wird wohl vorerst nicht kommen, wie eine Ryanair-Sprecherin in der "Ostthüringer Zeitung" zitiert wurde.Airline-Chef Michael O'Leary habe intern klargestellt, "dass es nur ein Witz war", sagte die Ryanair-Verkaufsleiterin für Deutschland, Anja Seugling, der Zeitung. In der Presseerklärung der Firmenzentrale hieß es, das Unternehmen habe "ernsthaft untersucht", Passagiere künftig für die Toilettennutzung zur Kasse zu bitten. Seit dies bekannt geworden sei, habe Ryanair viele Vorschläge für weitere Gebühren erhalten. "Wir möchten mehr davon und bitten unsere Passagiere um Mithilfe", erklärte Unternehmenssprecher Stephen McNamara.Bisher wurde laut Ryanair unter anderem vorgeschlagen, für Toilettenpapier mit dem Konterfei des Unternehmenschefs eine Gebühr zu verlangen. Weitere Vorschläge waren eine Gebühr von 25 Euro zur Benutzung des Notausgangs, ein Euro zur Verwendung der Sauerstoffmasken und 50 Euro für einen Blick auf die Kabinen-Crew im Bikini. Der Wettbewerb steht Passagieren bis 30. März offen und läuft über die Website der Fluglinie. "Die beste Idee gewinnt - und wird dann umgesetzt", versprach McNamara.

amelie1
231 Kommentare
Vor 12 Jahren

muaaahhhhhhuaaaaahhhhhhhhhhh :whorship: