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Mobilität

40.000 Fahrer geblitzt

Die Polizei in Luxemburg hat einen Monat nach der Inbetriebnahme von fest installierten Radargeräten eine erste Bilanz gezogen. Mit soviel Erfolg hatten wohl auch die Beamten nicht gerechnet.

Veröffentlicht par KaptanListe die 18/04/2016 | 4.055 Ansichten

Nur einen Monat nach Inbetriebnahme der mobilen und fest installierten Radargerätein Luxemburg hat die Polizei Bilanz gezogen.
Darüber berichtet das “Luxemburger Wort”.

Demnach wurden bislang mehr als 40.000 Fahrer geblitzt. Außerdem seien 1.200 Strafverfahren wegen zu schnellen Fahrens eingeleitet worden.
Das es viele Fahrer in Luxemburg mit der vorgeschriebenen Geschwindigkeit nicht so ernst nehmen, hatte sich bereits nach wenigen Tagen abgezeichnet, in denen es schon tausende mal geblitzt hatte.
Doch den aktuellen Zahlen zufolge zeigen sich viele Fahrer wohl unverbesserlich.
Dabei gibt es bereits Apps und Facebook-Gruppen, die auch in Luxemburg vor Radargeräten warnen sollen.

Dem Bericht zufolge wurden die meisten Fahrer in Merl, am Ende der Escher Autobahn, geblitzt.

Das vom Radargerät aufgenommene Foto wird übrigens nicht mit dem Strafzettel verschickt. Auf Wunsch können Fahrzeugbesitzer es allerdings beim „Centre de traitement“ in Bartringen einsehen.

Auch Grenzgänger sind nicht von der Ahndung befreit und müssen bei Vergehen mit Post rechnen!
Dabei ist es irrelevant, ob das Kennzeichen des Autos aus Deutschland oder Luxemburg kommt.
 

 

 

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downlux
11 Kommentare
Vor 5 Jahren

Ich war 4 zu schnell, Toleranz von 3 abgezogen, blieb 1 km/h zu schnell übrig. 49 Euro sind faellig und wenn man nicht zahlt, wird man natuerlich vor den Richter gestellt.
Was passiert einem eigentlich, wenn man wirklich mal zu schnell faehrt? Die haben doch komplett den Bezug zur Realitaet verloren. Das gehoert sinnvoll gestaffelt. Blitzer sollen an Unfallschwerpunkten fuer mehr Sicherheit sorgen und nicht die Leute abzocken!

CharlesLib
12 Kommentare
Vor 5 Jahren

Das oben stehende Fragewort ist eindeutig mit JA zu beantworten.

info
2781 Kommentare
Vor 5 Jahren

Die Preise sind doch gestaffelt und das war der günstigste Tarif und es gibt nicht gerade wenige Stimmen in Deutschland die eine generelle Anhebung fordern die ähnlich der Luxemburger Staffelung aussieht.
Übrigens hätte es bei 1km h gereicht wenn ein Polizist sagt er hätte die Geschwindigkeit so geschätzt und dann ist daran auch nix zu machen. Messgeräte sind für die geringen Überschreitungen in Luxemburg nicht vorgeschrieben.

downlux
11 Kommentare
Vor 5 Jahren

Mein Tacho stand auf 75 km/h - er scheint also nicht 8-12 falsch zu gehen...
Und ich verstehe nicht, was an 3-4 km/h zuviel auf der Autobahn so dramatisch ist. In einer 30er Zone mit Kindergarten oder Schule sehe ich das voll ein - auf der Autobahn betrachte ich es als extrem kleinlich. Zumal ich auf die Beschilderung schauen musste (ich war auf dem Weg zu einer Dienstreise - die Strecke in den Luxembourger Norden ist mir unbekannt) und es leicht bergab ging, die Kiste ist also ganz von selbst schneller geworden... - naja, hab ich halt Pech gehabt. Manchmal verliert man und manchmal gewinnen die anderen.
Zum Glueck fahr ich allermeistens Bus und muss mich nicht mit diesem Schwachsinn rumschlagen.

Vera79
1004 Kommentare
Vor 5 Jahren

Und hier der link dazu:

http://www.wort.lu/de/politik/aktualitaetsstunde-ueber-die-radargeraete-ein-raser-zehn-mal-an-einem-tag-geblitzt-57178a801bea9dff8fa766bd