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Mobilität

Einsturz eines Eisenbahntunnels: Welche Folgen hat das für die Linie 10?

Der Einsturz eines Teils eines Eisenbahntunnels zwischen den Gemeinden Wilwerwiltz und Kautenbach am Samstag, den 27. August, könnte Auswirkungen auf den Verkehr der CFL-Linie 10 haben.

Veröffentlicht par KaptanListe die 03/09/2022 | 1.042 Ansichten

CFL
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Am späten Samstagmorgen, dem 27. August, konnte im Norden des Landes eine Tragödie verhindert werden. Zum Zeitpunkt des Einsturzes des Tunnelgewölbes befanden sich glücklicherweise keine Arbeiter im Inneren des Bauwerks. Nach dem Zwischenfall ist diese Eisenbahnverbindungsstrecke nun vollständig blockiert.

Was ist wirklich passiert?

Es war kurz nach 11 Uhr am vergangenen Samstagmorgen, als Arbeiter, die im Schieburg-Tunnel arbeiteten, zunächst kleine Wasseraustritte beobachteten. Die Arbeiter, die sich im Rahmen von Wartungsarbeiten dort aufhielten, wurden dann aus Sicherheitsgründen evakuiert.

Wenige Augenblicke später stürzte ein Teil des Felsens hinter dem Tunnelgewölbe auf einer Länge von vier Metern ein. Glücklicherweise forderte der Felssturz keine Opfer oder gar Verletzte.

Tom Ewert, Leiter der Abteilung für externe und digitale Kommunikation bei der luxemburgischen Eisenbahngesellschaft (CFL), versichert jedoch, dass “alle Arbeiten unter strikter Einhaltung der für diese Art von Baustelle typischen Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt wurden. Im Vorfeld wurden geologische Sondierungen und Verankerungen durchgeführt, um die Stabilität des umgebenden Gesteins zu gewährleisten.“

Welche Auswirkungen hat das auf den Verkehr?

Dieser Bahnabschnitt durch den Schieburg-Tunnel zwischen Kautenbach und Wilwerwiltz gehört zur Linie 10 der CFL. Diese verbindet die Hauptstadt Luxemburg-Stadt mit Gouvy in Belgien über Mersch, Ettelbrück und führt somit auch über Wilwerwiltz und Kautenbach.

Während die geplanten Arbeiten bis zum 2. September und dann vom 5. bis zum 11. September angesetzt waren, führt der jüngste Erdrutsch de facto zu einer Einstellung des Verkehrs in diesem Sektor. Im Rahmen der Arbeiten wurden bereits Ersatzbusse eingesetzt, die (vorbehaltlich einer Bestätigung durch die CFL) so lange weiterfahren sollten, bis die blockierte Strecke wieder frei ist.

In der Zwischenzeit versichert Tom Ewert, dass bereits Untersuchungen durchgeführt werden, “um die Gründe für diesen Vorfall zu ermitteln”. Außerdem werden “Analysen durchgeführt, um die Fortsetzung der Arbeiten zu ermöglichen”.

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