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Mobilität

Tägliche Bahnverbindung Trier-Metz kommt wieder

Reaktivierung der Direktverbindung Trier-Metz ist deutliches Signal für Europa

Veröffentlicht par Eddy Thor die 05/04/2019 | 841 Ansichten

Zwischen Trier und Metz soll wieder ein Zug fahren (Foto: Wikipedia)

Rheinland-Pfalz und die Region Grand Est werden ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen.
Ministerpräsidentin Malu Dreyer und der Präsident der französischen Region, Jean Rottner, unterzeichneten in Trier eine Resolution, die die Reaktivierung der Direktverbindung Trier-Metz zum Ziel hat.

Start für das Jahr 2024 vorgesehen

„Ich freue mich sehr darüber, dass nun die Weichen gestellt sind und wir mit dem gemeinsamen Verkehrsangebot voraussichtlich im Dezember 2024 starten können. Dies bekräftigt unser entschlossenes Engagement bei der Verbesserung des grenzüberschreitenden Schienenverkehrs“, sagte die Ministerpräsidentin bei der Vertragsunterzeichnung.

Bereits im vergangenen Jahr hatten Rheinland-Pfalz und die Region Grand Est eine vergleichbare Vereinbarung für die Strecken Neustadt-Strasbourg und Wörth-Strasbourg getroffen.
Auch bei der Linie Trier-Metz wird es nun eine gemeinsame Konzeption und Ausschreibung geben.
„Attraktive Zugverbindungen sind eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass wir die grenzüberschreitende Zusammenarbeit auch auf dem Arbeitsmarkt, in Bildung, Kultur und Tourismus weiter voranbringen können“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
Gerade die Menschen in den Grenzregionen wüssten um den großen Wert eines geeinten Europas und würden die Vorteile in ihrem Alltag erleben. „Zwei Monate vor der Europawahl sind wir alle gefordert, nationalistischen und populistischen Tendenzen entschieden entgegenzutreten und ein deutliches Signal für ein starkes Europa zu setzen.
Der beste Wahlaufruf sind solche konkreten Projekte, die den europäischen Mehrwert deutlich machen“, so die Ministerpräsidentin.

Förderung mit EU-Mitteln möglich

Aufgrund der bestehenden Infrastruktur ist das Angebot zunächst auf einen Zweistundentakt beschränkt.
Rheinland-Pfalz und die Region Grand Est haben in der Resolution festgelegt, dass sie gemeinsam nach Lösungen suchen, um das Angebot auf einen Einstundentakt auszubauen und auch die Kundeninformation zu verbessern.
Gemeinsam mit den Kollegen aus der Region Grand Est wird sich Werner Schreiner, Beauftragter der Ministerpräsidentin für grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, in den kommenden Tagen in Brüssel auch um die Möglichkeiten einer Förderung durch EU-Mittel kümmern.
Außerdem wird geprüft, wie eine Beteiligung des Landes Baden-Württemberg an dem Projekt aussehen könnte.

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