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Mobilität

Tausende Autos mehr im Kirchberg-Viertel erwartet

Mit der Eröffnung der Autobahn Nord im September wird ein Mehr an Verkehrsaufkommen im Kirchberg-Viertel erwartet. Darum sind einige Umbauten vorgesehen.

Veröffentlicht par KaptanListe die 21/05/2015 | 5.580 Ansichten

Die für den 23. September 2015 vorgesehene Eröffnung der Autobahn Nord (A7) lässt eine starke Steigerung des Verkehrsaufkommens im Kirchberg-Viertel befürchten.

Laut dem Minister für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur, François Bausch, müsste der Abschnitt zwischen den Autobahnkreuzen Lorentzweiler und Waldhaff auf der A7 Verkehr in der Größenordnung von „30.000 Fahrzeugen pro Tag“ aufnehmen, erklärt er in einer Parlamentsanfrage.

Natürlich wird dieser Verkehr „nicht komplett auf den Kirchberg hereinbrechen“, aber die Eröffnung der Nord-Strecke und der Anstieg der Anzahl der Arbeitsplätze könnten trotzdem eine zusätzliche Verkehrsbelastung in diesem Viertel zur Folge haben. Zu den Stoßzeiten sieht der Minister auf der Höhe des Serra-Kreisels ungefähr 5.800 Fahrzeige pro Stunde am Morgen und 4.400 Fahrzeuge pro Stunde am Abend voraus.

Um den zusätzlichen Andrang im Kirchberg-Viertel besser zu organisieren, werden ab diesem Herbst Maßnahmen umgesetzt.

Der Umbau des Serra-Kreisels

Der Serra-Kreisel wird mit der Einrichtung eines unterirdischen Bypasses ab der Avenue J.F. Kennedy zur A1 in Richtung Frankreich und Belgien verändert werden. Er dürfte ermöglichen, „die globale Belastung um die Größenordnung von 20% am Abend“ zu reduzieren, behauptet der Minister.

Die Funktionsweise des Kreisels wird auch überarbeitet werden: Mit einer Neugestaltung in einen „Turbo-Kreisverkehr“, um die Kapazität des Verkehrsflusses zu erhöhen (d.h., dass die Autofahrer die Spur wählen müssen, die sie direkt an die gewünschte Ausfahrt bringt), mit dem Hinzufügen von Spuren und der Integration einer Verkehrsampel.

Den Zugang zum Kirchberg durch sanfte Mobilität erleichtern

Auf der anderen Seite weist der Minister darauf hin, dass die Regierung alle Hebel in Bewegung setzen wird, um den Zugang zum Kirchberg durch Lösungen der nachhaltigen Mobilität zu erleichtern. Er erinnert daran, dass die Straßenbahn ab dem Jahr 2017 fahren wird, dass die Verkehrsdrehscheiben Héienhaff und Luxexpo umgebaut werden und dass es eine Eisenbahnhaltestelle Kirchberg/Pfaffenthal mit einer Drahtseilbahn geben wird, die den Haltepunkt mit einer umgebauten Straßenbahnstation neben der „Roten Brücke“ verbindet wird.

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Anderswo im Internet

rollenderrubel
378 Kommentare
Vor 5 Jahren
rollenderrubel
378 Kommentare
Vor 5 Jahren

Mensch, ich bin für einen tollen Turbo-Kreisel nach englischem Vorbild:

[URL]http://techblog.co.il/wp-content/uploads/2011/12/Magic-Roundabout.jpg[/URL]

Der ist nicht turbo, der ist superturbo!

Luxifee
deutschland | 154 Kommentare
Vor 5 Jahren

ich könnt jetzt schon hoilen bei den aussichten :'(

LuxRacer
122 Kommentare
Vor 5 Jahren

An der A7 wird schon über 10 (zehn) Jahre gebaut, von daher kann man von einer plötzlichen Freigabe wohl nicht reden. Das ist längst überfällig und wurde nur wg der Finanzierung so lange rausgezögert. Ob das wirklich 30.000 Autos mehr am Tag werden bleibt mal abzuwarten, glaube ich eher nicht. Was den "Turbokreisel" betrifft wirds so kommen wie von MrGarlic beschrieben, die "freien" Spuren werden wohl knadenlos "genutzt" werden, egal welche Farbe bzw. für wen sie gedacht sind. Die Schlaumeier kennt man ja zur Genüge von der A1...