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Gute Noten für Einkaufsstadt Trier

Die Trierer Simeonstraße gehört zu den besten Einkaufsstraßen in Deutschland. Sie liegt in einer bundesweiten Rangliste auf dem 18. von 170 Plätzen. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor.

Veröffentlicht par KaptanListe die 03/07/2009 | 380 Ansichten

“Gut Shopping” in Trier

Die Stadt Trier belegt mit ihrer „Sim“ einen hervorragenden 18. Platz unter den 170 Top-Einkaufstraßen in Deutschland. Das meldet der “Trierischer Volksfreund” und beziheht sich auf eine Untersuchung des Handelsimmobilienspezialisten Kemper’s Jones Lang LaSalle hervor, der jährlich die Passantenströme in den Einkaufsmeilen misst.

Demnach zählten die Mitarbeiter in der Simeonstraße 7070 Passanten in einer Stunde. Darüber hinaus stellten die Experten den 1-a-Lagen und dem gesamten Oberzentrum beste Noten aus. So lande Trier bei der sogenannten Zentralitätskennziffer, dem Gradmesser für die Anziehungskraft einer Innenstadt, auf dem vierten Platz.

„Das ist nicht außergewöhnlich für Trier“, so der Geschäftsführer des Einzelhandelsverbandes (EHV) Trier Alfred Thielen. „Doch was uns besonders freut, ist, dass diese Entwicklung anhält, obwohl auch die Mittelzentren wie Bitburg, Wittlich, Saarburg, Prüm oder Hermeskeil ebenfalls ihre Attraktivität gesteigert haben.“ Für die hohe Kundenfrequenz mache Thielen der Zeitung zufolge die Nähe zu Luxemburg aus. „Entscheidend ist dabei, dass der Einzelhandel mit seinem Angebot und seiner Qualität bei den Verbrauchern punktet.“ Steigende Mieten und ein Wertzuwachs bei den Immobilien sind laut Thielen auch ein Indiz für hohe Attraktivität.

Die Mietpreise in den besten Trierer Lagen – Brot- und Grabenstraße, Hauptmarkt und Simeonstraße – blieben von 1999 bis 2006 laut Kemper’s konstant bei 72 Euro pro Quadratmeter und stiegen dann 2007 auf 75 Euro, 2008 auf 80 Euro und liegen 2009 sogar bei 85 Euro. Damit seien die Quadratmeterpreise in Trier in zehn Jahren um 18,1 Prozent gestiegen, der Bundesdurchschnitt stieg lediglich um 3,8 Prozent. Bei der Wertentwicklung der 1-a-Immobilien habe es einen Anstieg um 27,2 Prozent, bundesweit dagegen einen Rückgang um 1,4 Prozent gegeben.

„Die Anziehungskraft der Trierer City ist entsprechend hoch, sonst könnten sich solche Preise nicht durchsetzen“, sagt Thielen. Auch der sogenannte Filialisierungsgrad (59,3 Prozent in den Trierer 1-a-Lagen) sei für ihn nicht außergewöhnlich. „Das ist ein allgemeiner Trend. Wichtig ist, dass die Qualität stimmt. Hier sind unsere Inhaber geführten Geschäfte sehr stark“, sagt Thielen. Für 2009 rechne er mit einem befriedigenden Jahr für den Einzelhandel.

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