Versprochen, die Operation wird die Kunden dieser sechs 🇱🇺Banken nicht einen Euro kosten. Dies ist ein Versprechen, das am 21. November von den sechs guten Feen (BGL BNP Paribas, Banque Raiffeisen, POST Luxembourg, ING Luxembourg, Spuerkeess und die BIL) gemacht wurden, die sich um die Wiege des ersten gemeinsamen Geldautomatennetzes im Großherzogtum kümmern werden. Sechs Banken, ein und derselbe Automat und ein und derselbe Bancomat-Betreiber.

Im Großherzogtum, wo auf 100.000 Einwohner rund 100 Automaten kommen, soll die Neuigkeit 2025 Wirklichkeit werden. Aber warum ein solcher Zusammenschluss zwischen Konkurrenten? Um Ihnen besser dienen zu können – natürlich.

Wenn man den sechs Partnern glauben darf, ist die Idee, dieses einzigartige Netz sowohl in städtischen als auch in ländlichen Gebieten zu entwickeln. Wie viele Geräte werden installiert? Bankgeheimnis, so scheint es derzeit! Die Idee ist jedenfalls, dass jeder Zugang zu moderneren “Schaltern” (mit einer niedrigeren Tastatur für Rollstuhlfahrer, einer Sprachunterstützung für Sehbehinderte) und mehr nützlichen Funktionen zur Verwaltung seiner Ein- und Auszahlungen hat.

Mit integriertem Recycling

Wird die Einführung von Selbstbedienungsgeräten mit der Schließung von Filialen einhergehen? Auch hier wird geschwiegen. Offiziell betont man lieber den geringeren CO2-Fußabdruck, den die neuen Geräte ermöglichen werden. So werden die Mechanik und ihre Informatik 30 % weniger Energie verbrauchen als die heutigen Automaten.

Außerdem, und das ist der Zauber des Fortschritts, werden die Automaten über eine Recyclingfunktion verfügen. Nicht, um die eingezahlten Banknoten nach dem Schreddern in Recyclingpapier umzuwandeln, sondern um die gleichen Banknoten an derselben Stelle wieder auszugeben. Dadurch wird die Anzahl der Geldtransporteure, die eine Kasse leeren und die andere wieder auffüllen, reduziert.

Die luxemburgischen Banken sind nicht die ersten in der Großregion, die der Versuchung nachgegeben haben, ihre Geldautomaten zusammenzulegen. So entstand in Belgien🇧🇪 BATOPIN (2.500 Geldautomaten an 950 Standorten bis 2025) aus dem gemeinsamen Willen von Belfius, BNP Paribas Fortis, ING und KBC, ein gemeinsames Netzwerk in einem Land aufzubauen, in dem Geldautomaten mehr als rar sind…

In Frankreich🇫🇷 haben seit kurzem Crédit mutuel, CIC, Société générale und BNP Paribas denselben Schritt für insgesamt 15.000 Geräte eingeleitet. Die gute Nachricht für Privatpersonen in Frankreich ist, dass in Zukunft keine “unangemessenen Abhebungsgebühren” mehr erhoben werden, wenn ein Kunde einer Bank am Automaten einer anderen Bank eine Transaktion durchführt.

In Deutschland🇩🇪 haben sich bereits 2019 die Sparkasse und die Volksbank zusammen vereint, um ein gemeinsames Netz von Geldautomaten aufzubauen. Ein Bündnis von mehreren Banken gibt es allerdings noch nicht.

 

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